Theater spielen ist ein wichtiger Bestandteil eines aktiven Lernkonzepts. Das spielerische Hineinversetzen in andere Rollen ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Perspektiven, eine Fähigkeit, die innerhalb des Berufslebens immer stärker gefragt und gefordert ist. Gerade wude nach langer Vorbereitung das Stück "Hof zum Ahaus ...- Romeo und Julia in Ahaus" an unserer Schule aufgeführt.
Rome und Julia
Romeo und Julia
Ein großer Erfolg wurde Romeo und Julia an der Franziskusschule. Mit langanhaltendem Beifall bedankte sich das Premierenpublikum bei den Darstellern. Besonders die beiden Hauptrollen wurden mit viel Beifall bedacht. Aber auch der gute Geist des ganzen Projekts, Agnes Blanke-Lödige wurde nicht vergessen. Stellvertretend für die ganze Crew bedankten sich Romeo und Julia, gespielt von Sinan Kilinc und Suna Gesing, mit einem Blumenstrauß für die Geduld und die Beharrlichkeit, mit der sie das Projekt in den letzten 1 1/2 Jahren geführt hat. Hier ein Auszugaus der Münsterland Zeitung von Elvira Meisel-Kemper "AHAUS. Die neue Aula der St.Franziskusschule in Ahaus sei nicht das sonnige Verona. Die Treppenanlage ersetze natürlich keinen Balkon für die Liebenden wie in Shakespeares Originaldrama „Romeo und Julia“, warnte Schulleiter Martin Kissenkötter, der auch Bürgermeister Felix Büter in der voll besetzten Aula begrüßen konnte. Dennoch habe es seine Berechtigung, 412 Jahre nach der Uraufführung des Originalstücks gerade hier im „Hof zum Ahaus“ eine neue Uraufführung moderner Prägung zu erfahren. und 18 Monate haben Schüler und Lehrer daran gearbeitet, getextet, gefeilt und immer wieder geprobt. Einige Mitwirkende wie Sinan Kilinc stehen mittlerweile in einem Lehrberuf. Dennoch hat er die Hauptrolle des Romeo als Sinan Aslan übernommen. Sinan, dessen Eltern aus der Türkei stammen, verliebt sich unsterblich in Julia, gespielt von Suna Gesing. Ihre Eltern haben aber etwas ganz anderes mit ihr vor. Sie soll in die Schweiz aufs Internat gehen. Doch die Liebe zwischen Sinan und Julia durchkreuzt die Pläne. Zusätzlichen Ärger machen die Cliquen um Julia und Sinan, die sich immer wieder befehden. Bei einer Schlägerei gibt es zwei Verletzte. Sinan wird als Drahtzieher beschuldigt. Verzweifelt sucht er Julia, die er in einem Zug nach Basel vermutet. Julia findet ihn tot vom Zug überrollt. Sinans Vater stößt sie vor Wut vor den nächsten Zug. Die Trauer ist groß, aber auch die Erkenntnis, dass miteinander reden besser ist als prügeln. Für das Stück haben die Schüler ganz neue Texte zusammen mit ihrer Lehrerin und Projektleiterin Agnes Blanke-Lödige geschrieben. Die Texte orientieren sich an ihrem Alltag. Die Theaterpädagogin Annette Michels aus Münster hat zusammen mit Blanke-Lödige die Inszenierung einstudiert. Seit Januar hat sie mit den 25 Akteuren vor Ort geprobt. „Das war harte Arbeit“, gesteht sie. Für die Technik sorgten Norbert Then und Clemens Bücker."
In der Galerie unten können Sie Fotos von Herrn Wellman und Herrn Schmitz sehen.