 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Laufende Projekte |
|
|
|
|
In jedem Jahrgang werden an unserer Schule Projekte durchgeführt. Die Ein- bis dreitägigen Projekte werden von verschiedenen Fächern vorbereitet. Während der Projektzeit kann ohne den sonst üblichen Fächerwechsel am Stück gearbeitet, geforscht, experimentiert und praktische Erfahrung gesammelt werden. Außerschulische Lernorte können einbezogen werden, aber auch Fachleute und Helfer aus der Praxis ergänzen das Angebot.
|
Be smart - don't start
|
Der Wettbewerb wird im Schuljahr 2009/2010 zum dreizehnten Mal in Deutschland angeboten. Durch die Teilnahme bei Be Smart soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz geben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird. Die Smokefree Class Competition, so heißt Be Smart – Don’t Start auf internationaler Ebene, wird im selben Zeitraum in 17 europäischen Ländern durchgeführt. 3980 Klassen nehmen aus NRW an diesem Projekt teil.
|
|
|
GmbH - Geschenke mit besonderer Herzlichkeit
|
In der 9. Jahrgangsstufe hat dieses Projekt seit Jahren seinen festen Platz. Vereint es doch die Fächer Deutsch, Wirtschaftslehre, Kunst, Technik und Hauswirtschaft in ein Projekt. In deisem Jahr bereiten sich die Schüler besonders intensiv auf ihren Beuf vor. Bewerbung schreiben und Lebenslauf gehören da zum Deutschunterricht. Bei der Bewerbung auf einen Arbeitsplatz in der schuleigenen Firma kommen sie zum ersten Praxistest. Wie ein Betrieb funktioniert, von der Personalverwaltung über die Buchhaltung zum Ein- und Verkauf erfahren die Schüler hautnah und in eigener Verantwortung. Dabei werden sie unterstützt von erfahrenen Fachleuten aus der Wirtschaft. Für das leibliche Wohl der Mitarbeiter sorgt eine Kantine. Das da Erfahungen aus dem Bereich der Hauswirtschaft gefragt sind, versteht sich von selbst. Aber auch in den produzierenden Abteilungen der Floristik, der Holzverarbeitung oder Design werden nicht nur handwerkliche Eigenschaften gefordert, sondern auch Führungsqualitäten. Jede Abteilung wird von einem Schüler geleitet. Er ist für die Materialbeschaffung, die Verteilung der Arbeit und die rechtzeitige Fertigstellung verantwortlich. Die Preise werden ermittelt und dann muss die Ware an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. In der Ahauser Fußgängerzone stellen sich die Schüler den kritischen Blicken der Kunden. Plakate, Kataloge und Handzettel sollen helfen, die Passanten auf die Produkte der GmbH aufmerksam zu machen. Am Ende wird sich zeigen, ob diese Firma auf dem Markt bestand hat. Dann wird Bilanz gezogen und Gewinne und Verluste auf den Tisch gelegt, wie im richtigen Leben.
|
|
|
Münsterlandzeitung vom 20. 2. 2010
|
Hauptschule
„Franziskus GmbH“ ermöglicht Einblicke in die Praxis Von Mareen Osterholt
Keine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Franziskusschule hat die Bedeutung der GmbH kurzerhand verändert. Heraus kamen dabei Geschenke besonderer Herzlichkeit. Das Projekt „Franziskus GmbH“ läuft nun schon seit zwölf Jahren erfolgreich an der Ahauser Hauptschule. Betreut wird es von Lehrer Nikolaus Hüweler. „Die Schüler arbeiten in den drei Projekttagen so, wie in einer richtigen Firma“, erklärt er. Aber was genau ist das Projekt Franziskus GmbH eigentlich? Die Schüler der Klassen neun erleben innerhalb der Schule die Wirtschaft. Möglichst real wird ein Unternehmen nachgestellt. Dabei arbeiten sie innerhalb von verschiedenen Abteilungen– ganz wie in einem realen Betrieb. „Die Schüler sammeln vor allem Erfahrungen in Teamarbeit“, fügt Lehrer Hüweler hinzu. Unterschiedliche Produktionsabteilungen sind zum Beispiel Holzwerkstätten, ein Atelier, eine Bäckerei, eine Dekowerkstatt, zwei Floristen und eine Werbeabteilung. Auch gibt es eine Verwaltung. Nicht vergessen wird dabei die Versorgung der „Angestellten“ durch eine Kantine. Blick in das spätere Berufsleben All dies gewährt den Schülern einen Blick in das spätere Berufsleben. „Im Anschluss an das |
Praktikum der Schüler zu Beginn des Jahres ist das Projekt für sie eine gute Möglichkeit um noch tiefere Einblicke in die Praxis zu bekommen“, erklärt Projektbetreuer Hüweler weiter. Zugeteilt wurden die Schüler mit Hilfe eines Auswahlverfahrens. Ganz wie im späteren Berufsleben mussten sie sich für die Arbeitsplätze innerhalb der unterschiedlichen Bereichen bewerben. Auch eine Geschäftsführung ist gebildet. Die haben Thanosiga Selvam als Geschäftsführerin und Marius Ilpers als deren Stellvertreter inne. Die beiden 14-Jährigen sind genau wie ihre Mitschüler begeistert von dem Projekt. Eigeninitiative „Wir haben vor allem im organisatorischen Bereich viel gelernt, man muss viele Sachen selbst in die Hand nehmen“, erklärt Thanosiga Selvam, während sie durch die zu Arbeitsräumen umfunktionierten Schulklassen geht. Betreut wird jede Produktionsabteilung von jeweils einem Lehrer oder auch Leuten von extern, die sich für das Projekt einsetzen. INFO: Das Projekt „Franziskus GmbH“ schließt an eine nun schon zwölf Jahre alte Tradition an und ermöglicht es den Hauptschülern der Klassen neun praktisch zu arbeiten. Gerade im Anschluss an ein Schülerpraktikum bietet es eine Gelegenheit Arbeitsabläufe zu vertiefen und zu verstehen. Hierbei werden soziale Kompetenzen der Jugendlichen, wie zum Beispiel Teamfähigkeit, mit Blick auf die Zukunft gestärkt.
|
|
"Tag des offenen Hofes"
|
Auf dem Bauernhof Woher kommt eigentlich die Milch? Und woraus wird Brot hergestellt? Diesen und vielen weiteren Fragen konnten gestern Schüler der Franziskusschule beim "Tag des offenen Hofes" nachgehen. Bereits zum zweiten Mal stellte dazu Familie Stilling-Frankemöll aus Oberortwick ihren Hof zur Verfügung, um den Schülern und Lehrern der sechsten Klassen der Ahauser Hauptschule alles rund Ackerbau, Milchwirtschaft und landwirtschafliche Maschinen zu zeigen. Viele freiwillige Helfer vom Landwirtschaftlichen Ortsverband Wüllen, der seit etlichen Jahren mit dieser Aktion Schülern die Landwirtschaft näher bringen möchte, verwandelten den Hof dazu in eine Art "Lehrbauernhof": An vier Stationen wurde jeweils ein Aspekt der landwirtschaftlichen Arbeit vorgestellt. Während Daniel Hemker-Thiemann so zum Beispiel die verschiedenen zum Ackerbau genutzten Maschinen erklärte, stellte Andreas Kersting den Schülern die unterschiedlichen Getreidesorten und die Anforderungen an deren Anbau vor. Auch die Pflege von Wald und Forst wurde detailliert erläutert. Besonders begeistert zeigten sich die Schüler am Melkstand, wo sie hautnah miterleben konnten, dass die Milch aus der Kuh und "nicht aus dem Supermarkt kommt", wie Landwirt Markus Upgang augenzwickernd anmerkte. Die Motivation der Landwirte, diesen Tag jedes Jahr erneut auszurichten, beschreibt Ortsverbandsvorsitzender Franz-Josef Rewer daher so: "Wir wollen den Schülern einmal aus der Praxis heraus Landwirtschaft zeigen. Viele Kinder aus der Stadt haben davon heute leider keine Ahnung mehr." Gerade im landwirtschaftlich geprägten Münsterland biete sich daher die Möglichkeit, den Schülern den Ablauf in einem landwirtschaftlichen Betrieb zu demonstrieren. Ihr neu erworbenes Wissen konnten die begeisterten Schülern dann beim gemeinsamen Frühstück mit Milch und selbst gebackenem Brot, das vom Landfrauenverband Wüllen hergerichtet wurde, austauschen.
Aus der Münsterlandzeitung
|
|
|
Aktiv gegen Sucht
|
Seit Jahren wird in der Franziskusschule eine Projektwoche gegen Sucht und Abhängigkeiten durchgeführt. In einem Info-Block werden die Achtklässler von Betroffenen, der Polizei und Mitarbeitern des Jugendamtes über legale und illegale Drogen informiert. Besonders eindringlich warnen die Betroffenen aus der Gruppe der Anonymen Alkoholiker die Jugendlichen. Aus eigener Erfahrung wissen sie, wie leicht man in die Sucht abrutschen kann. In einem zweiten Teil werden sie mit Hilfe der Vereine selbst zu sinnvollen Freizeitbeschäftigungen geführt. Jugendfeuerwehr oder THW, VfL oder die Reithalle, Crea-Dance oder Schießsport, die Angebote sind vielfältig. Herbstzeit - Drachenzeit, nicht nur ein Hobby für Überflieger. Den Einstieg in das interessante Hobby bekamen die Schüler in dem entsprechenden Projekt. Ess- und Magersucht wird in dem Projekt "Coole Drinks und leckere Snacks" entgegengewirkt. Natürlich ist Sport seit jeher eine angesagte Alternative zu allen möglichen Süchten.
|
|
|
Römer
|
Auf die Spuren der Römer machten sich die Schüler und Schülerinnen der Klassen6b und6c zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Doering und Frau Höing. In der neuen Jugendherberge an dem Xantener Südsee waren die Schüler nicht weit vom Archäologischen Park Xanten untergebracht. Zu Fuß waren der Park und auch das neu errichtete Römermuseum gut erreichbar. Den ganzen Tag hätte man gut dort verbringen können, wäre das Wetter ein bisschen schöner gewesen. Dennoch machte die Spurensuche viel Spaß, da es sehr viel zu sehen gab, was dort von der alten Römerfestung übriggeblieben war. Man konnte alte Waffen tragen und ausprobieren, Wachstäfelchen selber herstellen und auch spielen wie die alten Römer. Mit einfachen Mitteln, Steinen, Klötzchen oder Nüssen wurden phantasievolle Spiele kreiert, deren Grundidee sich noch heute in vielen Spielen widerspiegelt.
|
|
|
Recycling
|
„Alle Müllsorten aus dem Haushalt können irgendwie noch weiter verwertet werden“, so Dr. Kay Backeshoff, der die Fünftklässler durch die Anlage bei der Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland in Gescher führte. Durch das richtige Sortieren des Hausmülls kann schon viel Müll reduziert werden. Vor Ort konnten die Kinder erleben, wie aber auch noch aus dem Restmüll Metalle, Papier, Folien und Bioabfall mechanisch aussortiert werden können. Selbst konnten sie anschließend aus Papierresten neues Papier schöpfen. Allen hat es viel Spaß gemacht, besonders als mehr als 12 Schüler auf einem kleinen Brett standen, um das Wasser aus dem Papier zu pressen.
|
|
|
Cool bleiben
|
In diesem Projekt haben die Schüler der 7. Klassen in zwei Tagen über sich und ihre Rolle in der Klasse reflektiet. Zusammen mit ihren Klassenlehrern und den Referenten Lila Dowgieluk Radtke, Linda Fischer, Birgit Gausling und Caroline Schnatmann ging es um Klassengemeinschaft, Mobbing, faires Miteinander, aber auch um Gewalt in ihren verschiedenen Auswüchsen. Im Wechsel mit Aktion- und Bewegungungsphasen sammelten und bewerteten die Schüler ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Dass Gewalt auch eine strafrechtliche Komponente haben kann, machten die beiden Polizisten Jürgen Rathmer und Hans Jürgen Resing an verschiedenen Beispielen deutlich. Mit Petra Machill konnten die Jugendlichen in Begleitung rythmischer Musik an den Bällen das Konzept "Drums Alive" ausprobieren.
|
|
|
Steinzeit
|
Der „Homo Sapiens Erectus“ lebte in der Eissteinzeit vor 130.000 – 30.000 Jahren. 1856 wurde er in der Nähe von Düsseldorf im Neandertal gefunden. Und so wurde auch der Fund ‚Homo Sapiens Neanderthalensis‘ genannt. Die Forscher sind sich einig: Die Knochen und die Schädeldecke aus dem alten Steinbruch sind wirklich alt. Davon konnten sich auch die Schüler des 5. Jahrgangs überzeugen. Sie sahen, wie die Steinzeitmenschen wohnten, was sie aßen, wie sie Feuer machten und welche Kleidung sie trugen. Sie konnten sehen, wie die Funken sprühten beim Feuermachen, sie konnten mit einer scharfen Klinge aus Feuerstein schneiden und sich als Jäger und Sammler ausprobieren. Es galt Fährten zu lesen, Tiere zu erkennen, Verstecke mit Vorräten zu finden und mit dem Wurfstock einen Speer auf einen Bären zu schleudern. Alle waren sich nach diesen Anstrengungen einig: Im Supermarkt seine Sachen zu kaufen ist zwar nicht so abenteuerlich und spannend, aber dafür einfacher.
|
|
|
Im Wald
|
Im Alstätter Venn und bei der Biologischen Station Zwillbrock, in der Bröke und beim Holzschuhmacher, das Thema Wald stand in diesen Tagen im Mittelpunkt des Unterrichts der 6. Klassen. Mit dem Fahrrad und zu Fuß fuhren und gingen die Schüler bei bestem Wetter in die Natur. Und das fanden alle gut. Beim Holzschuhmacher Berning in Wessum waren einige fast nicht von der alten Werkbank wegzukriegen, wo sie selbst versuchen durften, einen Holzschuh herzustellen. Und selbst die ängstlichsten Mädchen rannten eifrig los, um im Wald sechs- und achtbeinige Tiere zu finden. Andere stellten fest, dass man auch mit den Händen sehen kann und erkannten ‚ihren‘ Baum wieder, den sie zuvor blind ertastet hatten. Einige Klassen ließen sich von einer Försterin in der Bröke viele verschiedene Pflanzen erklären und warum sich manche Bäume besser gegenüber anderen behaupten können. Ein Jäger zeigte ausgestopfte Tiere, die er in einem kleinen Wald ausstellte. Für die Schüler hieß es dann, diese gut getarnten Waldbewohner zu entdecken und zu bestimmen.Auch der Umgang mit Bestimmungsbüchern für die Namensfindung der Tiere und Pflanzen wurde direkt im Wald gelernt.
|
|
|
Kinder leben gefährlich
|
Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg! Auf diese einfache Formel bringt jedes Jahr Ralf Helmer vom ADAC die wichtigste Erkenntnis aus seinen Erfahrungen als Verkehrstrainer. „Kinder können die Geschwindigkeit eines heranfahrenden Autos ganz schlecht einschätzen“, so seine Erfahrung. „Sie rennen auf die Straße und denken, das Auto kann ja bremsen. Aber selbst wenn der Fahrer sofort auf das Bremspedal tritt, der Bremsweg ist doch länger als die meisten Kinder schätzen.“ Das mussten jetzt auch die Kinder 5a feststellen, hatten sie doch fast alle ihre Pylone viel zu kurz hinter den Bremspunkt gestellt.
|
|
|
Projekt „Sexualpädagogik“
|
„Man kann nie aufgeklärt genug sein„, so eine Schülerin der siebten Klasse. Gemeinsam mit Sozialpädagogin Lila Dowgieluk-Radtke, Elisabeth Ahlers vom SKF Ahaus und Birgit Gausling vom Ahauser Jugendamt lernten die Schüler etwas über Formen und Arten der Verhütung, über Schwangerschaft, sowie über Aids und andere Geschlechtskrankheiten. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war positiv. „Man weiß nun mehr und ist sicherer. Wir wissen jetzt, wie wir uns vor Krankheiten schützen können„, schrieb eine Schülerin. Vor allem gefiel es den Schülern, offen über das Thema Sexualität sprechen zu können und mehr über sich selber und ihren Körper zu erfahren. „Ich habe sehr viel dazu gelernt und auch für mein weiteres Leben gelernt„.Was bleibt, ist der Wunsch bei vielen Schülern noch mehr über das Thema Sexualität zu erfahren. „Ein Tag ist viel zu kurz für alle unsere Fragen„. Viele Schüler wünschen sich in der neunten oder zehnten Klasse ein weiteres Projekt zum Thema Sexualerziehung, um auch auf die neuen Fragen, welche im Verlaufe des Erwachsenwerdens aufkommen, Antworten zu finden.
|
Bewerbungstraining
|
Jedes Jahr kommt Herbert Schüttert von der AOK in unsere Schule und versucht die Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten: „Seien Sie stets freundlich, halten Sie Blickkontakt mit dem Gesprächspartner, fallen Sie ihm nicht ins Wort, usw.“, solche und ähnliche Ratschläge hat Herbert Schüttert von der AOK für die Zehntklässler bereit. Doch so ein Bewerbungsgespräch konnten die Schüler auch direkt ausprobieren. Neben einer Kostprobe eines kurzen Einstellungstests war diese Übung bei den Schülern besonders beliebt, wenn man nicht auf dem Stuhl saß, wußte doch jeder genau was der Probant falsch machte. Und Schadenfreude ist bekanntlich die beste Freude.
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |